Fahrhilfe

Na so was! Die Villa will nicht mehr! Startet nicht, das heißt, das Funkzentralentriegelungsding funktioniert nicht und somit hindert uns unsere eigene Wegfahrsperre daran, uns einige Kilometer weiter in Memmingen am Christkindlesmarkt mit einem Glühwein für die bisher geschaffte Arbeit zu belohnen.

 

Stattdessen wieder mal ein Ausflug zu Mercedes, ist hier um die Ecke, lohnt sich fast gar nicht diese Auflade-Action...    

 

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Mokkabraun

Ein neuer Tisch steht schon lange an, sehr lange! Armin hat den Anfang gemacht, recherchiert und das für uns perfekte Halterungssystem gefunden - vielseitig schwenkbar, die Höhe variabel, leicht und stabil, ideal für Wohnmobile eben.

 

Der Rest war dann keine Hexerei mehr. Eine Pappelsperrholzplatte vom Baumarkt, Ecken schön abgefeilt, geschleift. Aber noch recht farblos. Ein schönes Braun fand ich besser. Einfach mit dem Rest meines fast ausgetrunkenen Espressos anpinseln? Ginge sicher auch, aber interessanter wird es mit noch etwas feuchtem Kaffeesatz - sehr gut dosierbar (einfach mehrmals drüber reiben wenn es dunkler sein soll), die Maserung wird schön betont, das Reiben mit dem Kaffeepulver wirkt wie ein Peeling und schleift gleichzeitig die Oberfläche sanft. Nach dem Trocknen habe ich ihn noch mit Arbeitsplatten-Öl eingelassen ...

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Pläne und ein "Knack"...

Da sitzen wir nun und wissen noch nicht genau, wohin wir als nächstes steuern. Während der Wartezeit wegen der "Perlenverzögerung" in Imst hat uns eine Nachricht von Armins Verwandschaft aus Deutschland erreicht. Der Süden (wir hatten Sardinien ins Auge gefasst, und später mit der Fähre rüber nach Spanien) muss jetzt noch ein Weilchen auf uns warten. Wir haben erst mal wieder nach Norden abgedreht und machen ein paar Tage Halt in Kaufbeuren.

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Wir warten...

... auf unseren neuen Reifen, und es gäbe unangenehmere Orte dafür als den Lidl-Parkplatz in Crailsheim. Es gäbe auch wesentlich unangenehmere Orte für eine Reifenpanne, wenn wir da an manche Strecke denken... da wäre stellenweise an einen Reifenwechsel nicht zu denken (zu steil, zu schräg, zu wenig Platz neben dem Reifen weil auf der einen Seite Fels und auf der anderen Abgrund...,  und eine Abschleppaktion will ich mir an manchen Orten auch nicht vorstellen. Apropos! Reserverad? Das haben wir mit Rücksicht auf leichtes Übergewicht schon vor zwei Jahren rausgeworfen. Hmmm...

Dank unseres ständigen "Begleitschutzes" (da fliegen immer ein paar Engelen mit, die uns bei Bedarf was einflüstern), haben wir uns heute morgen gegen die Autobahn entschieden (sind auf dem Weg in den Westerwald zu Armins Cousine). Und am Ortseingang von Crailsfeld hat mich etwas (oder jemand) dazu gebracht, Armin zum Lidl-Parkplatz zu lotsen (könnte auch ein Anflug von Hüngerchen gewesen sein ;-), aber da such ich um diese Uhrzeit normalerweise lieber eine Bäckerei!).

Craisheim ist auch deshalb ideal für eine Reifenpanne, weil es hier gleich mehrere Reifengeschäfte im Umkreis von 4 km gibt. Nachdem Armin den "Platten" begutachtet hat, will er nicht mal mehr 100 Meter fahren. Und einer der Reifenhändler sieht sich im Stande, den Reifen vor Ort - also hier auf dem Parkplatz - zu wechseln. Das heißt: Reifen runter, zurück zum "Basislager" (den neuen auf unsere Felge montieren), wieder zu uns und das Rad wieder dran. Der "fliegende Reifen-Engel" von Crailsheim!

Na ja, der neue musste gestern erst mal bestellt werden, mal sehen ob er wirklich heute schon kommt, na hoffentlich noch vor dem Wochenende. Inzwischen könnten wir ja nochmal zum Lidl reinhüpfen - Zeit für den Nachmittagskuchen... (der Filialleiter hat seine Freude mit uns und nichts dagegen, wenn es noch länger dauert)

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Unsere neue Trenntoilette!

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Schaumbad für die Villa

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Scotty, Energie!

Scotty? Na der ist wohl schon in Rente! Und für unsere Starterbatterie ist jetzt auch die Zeit gekommen. Da rührt sich nichts mehr. Laut akribisch geführten Aufzeichnungen der Womo-Vorbesitzer stammt die aus dem Jahr 2002 - kann das sein? Unser Scotty vom ADAC ist jedenfalls erstaunt, und baut uns gleich eine neue ein. Problem behoben - und das schnell und unkompliziert wie immer mit den "gelben Engeln" :-)!

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Repair & Care

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Es gäbe auch einen Strand...

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Nashörnchen

Eigentlich wären jetzt mal ein paar Tage am Pool fällig, oder vielleicht mal an den Strand? Einfach mal gar nichts tun - außer schwimmen, auf dem Liegestuhl lümmeln, ein Buch lesen...

Denkste! Armin brütet schon wieder was aus...

 

Gut dass er sein Werkzeug immer dabei hat. Also Holz besorgen, Farbe ist noch übrig, messen, rechnen...

 

... und das ist dabei raus gekommen. Endlich das perfekte Ablage-Kästchen für das Cockpit, maßgeschneidert und farblich abgestimmt :-)

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Geschafft!

Wir haben weiß Gott schon oft mit Farbe gearbeitet - gemalt, viele Wände gestrichen, alles Mögliche lackiert... aber eben noch nie ein ganzes Wohnmobil. Und das Arbeiten mit Lack ist schon eine haarige Angelegenheit, besonders wenn er mit der Rolle aufgetragen wird (hat schon seinen Grund warum die Profis sprühen...). Wie soll die Konsistenz sein? Wieviel Wasser dazu? Zu fest! Trocknet viel zu schnell - quasi schon auf der Rolle (zu warm draußen?) und kann sich nicht mehr verteilen! Zu flüssig! Da entstehen "Nasen" (habe beschlossen die "Nasen" zum Unwort des Jahres zu küren - kann´s nicht mehr hören!!!). Für die richtige Konsistenz muss man wohl erst ein Gefühl bekommen, ähnlich wie beim Spätzleteig ;-). Und welche Rolle? Mit der einen auftragen, die andere für das Finish, schnell oder langsam, mit wieviel Druck? Auf jeden Fall muss man sich schon sputen damit man die Übergänge einigermaßen hinbekommt. Zu zweit mit Arbeitsteilung geht´s am Besten. Streichen funktioniert sowieso nur, wenn die Fläche beschattet ist. Und nur bei nicht zu hohen Außentemperaturen, tagsüber wird es hier langsam zu warm. Also Morgenschicht! Von Sonnenaufgang bis 10 Uhr klappt es ganz gut. Täglich umparken und die nächste Seite nach der Sonne ausrichten. Und wenn eine Fläche einigermaßen gelungen ist, fühlt sich bestimmt irgendein Mini-Fliegetierchen animiert, sich mit seinen Tapserlen auf unserer Villa zu verewigen (Dummerchen! Das tut dir gar nicht gut!), von "staubfrei" kann übrigens auch keine Rede sein. Am Ende also nicht alles ganz perfekt, aber im Rahmen unserer Möglichkeiten und der Rahmenbedingungen ein doch sehr zufriedenstellendes Ergebnis - aus ein paar Metern Entfernung betrachtet ;-). 

Fazit: Wir können jetzt besser nachvollziehen, warum die ganze Aktion in der Lackiererei so teuer gewesen wäre. Uns hat das Projekt 10 Liter Farbe gekostet, viel Zeit und auch ein paar Nervelen..., wir haben viel gelernt und sind um einige Erfahrungen reicher! Jetzt hätten wir Übung und Erfahrung, das nächste Mal wäre schon viel einfacher und würde wohl auch viel perfekter. Aber es wird kein nächstes Mal geben!!! Zumindest nicht so bald :-). Wir sind happy mit dem neuen Look!!! Wobei - es ist ja eigentlich nur der Hintergrund... für was auch immer... mal sehen... 

 

 

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Da fehlt noch was...

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Farbenlust und -frust

Endlich alles bereit für die Farbe! Erst mal ein Test auf dem Türchen - ja das ist die Farbe die wir ausgesucht haben. Komischerweise sieht sie auf den Fotos anders aus - viel blauer, in echt eher etwas zwischen grün und blau (wie passend in der aktuellen Wahlkampfsituation - aber bitte nicht von der Farbe auf unsere politische Gesinnung schließen), wir würden es petrol nennen. Dann wagen wir uns mal an die großen Flächen. Allein geht das schon mal gar nicht - zu groß für einen "Roller", viel zu langsam, viel zu schnell trocken, also im Team - einer trägt auf, der andere verteilt. Das Ergebnis? Frust! Sieht scheußlich aus! Wie schafft man es, das einigermaßen gleichmäßig hinzubekommen?! Na ja, war ja der erste Durchgang, da werden eben noch so viele folgen bis es gut aussieht!! Armin freut sich schon auf die vielen Schleif-Durchgänge zwischen den Anstrichen ;-) 

Nach dem 2. Anstrich sieht es übrigens schon viiiiiel besser aus...

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Wie jetzt?

Nochmal intensive Denkphase, mögliche Varianten abwägen - es gibt zu viele...

Einfach bunt drauflos, ungefähr so wie ich meine Bilder male, ohne Konzept und man weiß nie was am Ende dabei raus kommt ;-). Armin ist da skeptisch, er wüsste schon gern vorher - zumindest ansatzweise - was das wird. Ok, dann vielleicht erst mal eine Grundfarbe, sozusagen der Hintergrund für das ... was auch immer...

Aber welche? Nicht zu hell, vor allem nicht so ein weißlich-milchiger Farbton, gefällt uns gar nicht. Und nicht zu knallig - soll ja schließlich nur der Hintergrund werden. Im Farbengeschäft wird nochmal eine Weile die Farbtabelle durchgeblättert. Ganz schön schwierig, so ein Mini-Farbkärtchen gedanklich auf ein ganzes Wohnmobil umzulegen! Aber irgendwann haben wir uns dann doch zu einer Entscheidung durchgerungen :-)

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Wenn man mal anfängt...

...kann es schon passieren, dass aus einem Frühjahrsputz, oder besser "Sommerputz", eine ausgewachsene Renovierungsaktion wird. Immerhin - die Außengestaltung unserer Villa hat uns ja von Anfang an nicht überzeugt. Und das "beautiful Austria" passt irgendwie auch nicht zu uns. Nicht dass wir Österreich nicht "beautiful" finden, aber wir müssen es deshalb ja noch nicht auf unser Haus pinseln. Über eine Neugestaltung der "Fassade" denken wir also schon eine ganze Weile nach. Eigentlich wäre jetzt doch die ideale Gelegenheit das anzugehen, oder? Sechs Wochen Zeit, relativ stabiles und trockenes Wetter, genug Platz! Nur blöd dass wir erstens immer noch nicht wissen wie es am Ende aussehen soll und zweitens ob das - wenn wir uns dann mal auf eine Variante festgelegt haben - überhaupt realisierbar ist im "Eigenbau". Und welche Technik? Welcher Lack? Die Meisten (vor allem Leute die was davon verstehen) reagieren ja mit Kopfschütteln oder einem müden, mitleidigen Lächeln, wenn wir von unserem Vorhaben erzählen (von "geht unmöglich" über "wird garantiert nix Gescheites" bis "davon kann ich nur abraten"...), bis auf einen: unseren persönlichen Berater in Sachen "Malen und Anstreichen. Der findet es ist durchaus machbar! Tja, bevor wir ein paar Tausender in der Werkstatt zahlen, können wir es ja immerhin mal versuchen. Uns ist schon klar dass es anders wird, wohl auch nicht perfekt, kann aber doch trotzdem am Ende schön sein. Zumindest schön für uns, das würde uns schon reichen.

 

Beschlossen! Wir können ja schon mal mit der Vorarbeit loslegen: alle Fugen (gesamt 80 Meter) einzeln auskratzen und wieder mit Sika füllen - fürchterliche Arbeit! Hat jemand von euch schon mal Silikon gefugt? Geht ja gar nicht, katastrophal! Obwohl, ab dem 60. Meter wird es schon ganz passabel. Und auf der Zielgeraden annähernd perfekt. Dementsprechend alle Fugen (außer die letzten 3 Meter) nochmal nachbessern (Überschuss und was so alles neben der Fuge gelandet ist wieder abkratzen), dann geht´s an´s Schleifen: erst die Aufschrift weg (fühlt sich schon besser an), die dicken Farbstreifen oben und unten (da wurde nicht mit Farbe gespart), dann den ganzen Rest (an die 60 m²!), putzen, nochmal putzen... 

 

Und nu?

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Ausgeruht - und jetzt?

Schön hier! Aber nach drei Tagen zwischen Liegestuhl und Pool, lesen und Schlaf nachholen, erledigen was sonst so hier zu tun ist... hmm... könnten ja mal wieder ein bissl gründlicher aufräumen (Frühjahrsputz Klappe 2)! Dazu gehört es auch, mal die Matratze raus zu befördern, um ihr in der spanischen Sonne etwas frische Luft zu gönnen. Blöde Idee! Bei der Gelegenheit fällt Armin nämlich ein, dass ihn der Teppich, mit dem das ganze Alkoven-Schlafzimmer ausgekleidet ist, schon immer immer immer gestört hat. Und bei der Gelegenheit...

Tja, er ist natürlich dann komplett rausgeflogen, oder, besser gesagt, leider nicht ganz komplett - die eigentliche Arbeit hat danach erst begonnen. Da hat wohl jemand einen Mega-Super-Kleber Marke "hält lebenslänglich" benutzt, weg war nämlich nur die oberste Schicht. Na viel Spaß! Irgendwann war abzusehen, dass sich das bis zum "Bettchen Gehen" nicht mehr ausgeht. Und wo schlafen wir? Na wenigstens sieht das Wetter stabil aus! Die Matratze bleibt also draußen heute Nacht ... und wir damit.

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Kilometerfresserchen

Jetzt aber schnell! Wir werden in Spanien erwartet! 1.800 km sollten in zwei Tagen schon zu schaffen sein oder? Das Navi rechnet mit ca. 18 Stunden. Gemäß unserer Erfahrungen packen wir gleich noch ein Drittel dazu - wir fahren ja meist nicht schneller als 90km/h, vielleicht auch nicht immer auf der Autobahn - macht also 24 Stunden - reine Fahrzeit natürlich, Ess- und Schlafpausen nicht inklusive. Tja, am Anfang geht´s ja noch locker von der Hand, auf den Autobahnen ist es vor allem nachts recht ruhig, tagsüber nehmen wir auch mal kleinere Straßen, aber richtig vorankommen kann man eben nur auf dem Highway! Fahren, essen, fahren, Espresso, fahren, tanken, fahren, ein Stündchen Schlaf muss jetzt aber schon mal sein, und wieder ein Espresso, und fahren, fahren, fahren... und irgendwann schweift der Blick im 10-Sekunden-Takt auf´s Navi, man zählt quasi die Kilometer einzeln mit... mühsam!

An der spanischen Grenze sind wir platt! Jetzt hilft nur noch Doping: Energy-Pflaster, Energy-Essential-Oil hinter die Ohren, noch mehr Espresso ... und vor allem eins: den Schalter im Kopf umlegen - den für das Mobilisieren der letzten Reserven. Der ist eh schon lange nicht mehr betätigt worden. Darf ruhig ab und zu mal auf "on" stehen (nur nicht zulange!). Damit er nicht einrostet! Und damit man sich in solchen Situationen daran erinnert dass es ihn gibt. Und es funktioniert! Plötzlich geht es ganz locker. Der Blick wieder klar und wach, singen und shaken mit Jovanotti aus der Box (soweit das eben möglich ist mit dem Lenkrad in den Händen) .... und Kilometer und Stunden rauschen nur so dahin. Alles in allem waren wir genau 48 Stunden unterwegs bis zu unserem Ziel, und jetzt haben wir jede Menge Zeit uns davon zu erholen und die Speicher wieder aufzufüllen.

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1. April - ein Jahr in der Villa

Méjannes-Le-Clap. Dieser Ort im französischen Departement Gard mit seinen ca. 690 Einwohnern, der Église Saint Christophe, den Dolmen des Fées und seinem Wohnmobilstellplatz darf nun ein besonderes Ereignis seinen Annalen hinzufügen. 

Wir nächtigen hier an unserem 365. Tag! Ja wir sind nun ein Jahr unterwegs. Ein Jahr mit vielen ahh, ohh und ui. Schau da, ohh wie schön oder auch nicht so schön!

 

Wir sind 24.230km durch 9 Länder (Schottland rechnen wir als eigenes Land, da es so unterschiedlich zu England ist) gefahren, haben uns in 9 Sprachen verständigt, wobei zugegeben, bei schottisch Gälisch, irisch Gälisch, Okzitan und Catalan, die berühmten "Hände und Füße" den Hauptanteil der Kommunikation ausmachten. 46 mal getankt, natürlich 365 mal geschlafen, allerdings an 179 unterschiedlichen Plätzen, an die 100 Mal den Wassertank aufgefüllt und entleert sowie, ja das gehört auch dazu, ca. 170 Mal die Toilettenkassette geleert.

 

Ein Jahr auf ca.14 qm Wohnfläche plus Garten bis zum Horizont. Manchmal mit riiiiiiesigem Pool direkt vor der Haustür, mit einer über dreitausend Jahre alten "Gartenmauer", einer Burg oder gar einer Kathedrale.

Von Anfang an hatten wir einen Begleiter, ein Indianer würde wohl sagen, dass es unser Totem bzw. Krafttier ist, denn wo auch immer wir in diesem Jahr waren, von den schottischen Highlands bis zu den spanischen Küsten, tauchte schon bald ein Rotkehlchen auf.

 

Wir haben mit Menschen geplaudert, Einwohnern oder Reisenden wie wir, haben den Stimmen uralter Bäume, dem Meer und alten Gemäuern gelauscht, einige Tagebücher voll- und Stifte leergeschrieben, hin und wieder Grenzen ausgelotet (auch die unseres Gefährts), uns über so manches Gedanken gemacht... und in 138 Blog-Einträgen unsere Erlebnisse mit euch geteilt.

 

Ein Jahr voller neuer Eindrücke, aufregend, entspannend, anregend... und die Reise ist noch nicht zu Ende...

 

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Wasser..

... im spanischen Süden natürlich Thema. Man sieht der Landschaft das trockene Klima an, auch im Winter regnet es hier nur selten. Die Wasserläufe, die ins Meer münden sollten, sind unverkennbar schon lange ausgetrocknet. Die größeren Flüsse führen auch im Winter nur wenig Wasser. Auf den Orangenplantagen stehen riesige Wasserbassins für die Bewässerung. Den Wasserverbrauch an den mit Hotels und Ferienhaus-Siedlungen zugebauten Stränden will man sich gar nicht vorstellen. Wer abgelegener wohnt lässt sich das Wasser mit dem Tankwagen liefern oder bohrt sich einen eigenen Zugang zum Grundwasser. Das Trinkwasser ist überall mit Chlor versetzt - sogar hier im Norden in den Bergen, was wir gar nicht nachvollziehen können. Obwohl - getrunken wird wohl (auch deshalb) vorwiegend das aus der Flasche! Das Chlor-Thema hatten wir auch schon auf den grünen Inseln. Mit unserer Wasseraufbereitung (Kangen-Water) können wir aber fast jedes Wasser in gutes basisches Trinkwasser "umwandeln". Das erspart uns den Flaschenwasser-Wahnsinn!

An diesem Brunnen neben unserem Stellplatz in San Joan haben wir mehrere Dorfbewohner beim "Wassertanken" beobachtet - und mal nachgefragt. Ein netter Herr erklärt uns, das ist die alte Dorfquelle, von hier holt er seit 30 Jahren sein Trinkwasser - ungechlort, mui forte, einfach besser! Finden wir auch - haben unseren Wassertank (trotz Schild - "kein Trinkwasser") lieber hier aufgefüllt!

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Das Werkstatt-Mobil!

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Es ist nicht immer so schwierig wie es scheint...

Das Thema Gas begleitet uns von einem Land ins nächste. Überall andere Flaschen, überall andere Flaschen-Anschlüsse. Von letzteren haben sich inzwischen schon einige angesammelt, beim Anschluss an unser System ist Armin mittlerweile lässiger geworden - es klappt auch mit Schlauch und Klemmen. Immerhin war das Besorgen einer neuen Gasflasche bisher kein Problem, an der Tankstelle gibt´s eine offiziell mit Vertrag zu kaufen, die nächste kann dann einfach gegen eine neue getauscht werden. In Frankreich gab es den passenden Anschluss sogar gleich geschenkt dazu (Foto)! Bleibt noch die Frage wie man sie wieder los wird. In England war das wider Erwarten nur in ganz bestimmten Geschäftsstellen möglich - da waren wir aber schon in Dover und fast auf der Fähre! Dann nehmen wir sie eben mit, vielleicht kommen wir ja im Frühjahr wieder. Die französische war an der spanischen Grenze noch recht voll, egal – die brauchen wir ja später noch wenn wir wieder Richtung Norden fahren. Und in Spanien? Da soll es ziemlich schwierig sein an eine Gasflasche zu kommen. Wenn man sich so die Berichte von Womo-Reisenden ansieht (im Internet) klingt das nicht sehr vielversprechend. An den Tankstellen bekommt man eine volle nur gegen eine leere. Aber wo gibt’s die? Anscheinend in den Repsol-Büros, aber mit allerlei Schwierigkeiten wie Gasprüfung usw., manche raten sogar man sollte sich eine der begehrten leeren Repsol-Flaschen auf dem Flomarkt besorgen!? Hier am Campingplatz schickt man uns in die nächste Stadt in ein Repsol-Büro. Wir arbeiten uns in die kleine Gasse vor und – stehen während der offiziellen Öffnungszeiten vor verschlossener Tür. Na gut, also dann später nochmal, oder morgen? Wir könnten aber auch einfach alle Infos über die spanischen Gasschwierigkeiten wieder aus unseren Köpfen löschen! Und dann – ganz naiv – bei der nächsten Repsol-Tankstelle freundlich fragen ob sie eine für uns haben. Und? Der Tankwart murmelt zwar irgendwas von „eigentlich verboten“ vor sich hin, kramt aber währenddessen aus einer versteckten Ecke hinter der Tankstelle eine alte, leere und wohl herrenlose Repsol-Flasche hervor und schenkt sie uns (ganz inoffiziell und ohne Vertrag). Damit können wir die gleich gegen eine gefüllte tauschen und Bingo!

Auch wenn es in diesem Fall nur um eine banale Gasflasche geht. Solche Erlebnisse bestätigen uns in unserem Denken... nicht alles glauben, was man so hört, liest oder sieht (das gilt für alle Medien!)! Sich nicht so leicht entmutigen lassen! Eine positive Einstellung macht´s leichter (Negatives zwar wahrnehmen aber das Positive stärker gewichten)! Vertrauen in die eigene Intuition!

So manches ist eben doch möglich, auch wenn alles, was wir darüber zu wissen glauben, was wir darüber gelernt haben oder was uns sogenannte Experten dazu sagen, dagegen spricht! Wir glauben lieber (das üben wir nun schon einige Jahre bzw. wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden) immer erst mal und in jeder Hinsicht: Alles ist möglich! 

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Ganz Alltägliches...

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14 Quadratmeter

Kann man zu zweit auf so engem Raum wohnen? Natürlich kann man - es gibt wohl Millionen von Menschen die auf weniger Raum wohnen, in Slums zum Beispiel! .…. Apropos – hat jemand von euch den Film von Werner Boote gesehen? War kürzlich auf Arte (ja, wir haben jetzt auch einen Fernseher...) zum Thema “Mythos Überbevölkerung”. Mit einer Zahl wie 7,3 Milliarden kann man ja eher wenig anfangen, aber rein rechnerisch hätte die gesamte Weltbevölkerung auf der Grundfläche von Österreich Platz (mal angenommen die Berge wären platt) – und nicht “gestapelt”, für jeden von ihnen gingen sich ungefähr 11 Quadratmeter aus. Schon bemerkenswert oder? Sind wir also zuviele? Oder nur bestimmte von uns - wie man uns weismachen will? Und worum geht es wirklich?
Letztlich vielleicht einfach darum, wie wir miteinander umgehen...

Die richtigere Frage wäre also: Will man es – freiwillig sozusagen? Die meisten, die noch nie mit einem Wohnmobil unterwegs waren, können sich das nicht vorstellen. Und viele, die eins besitzen, benutzen es nur für ein paar Wochen Urlaub im Jahr. Wie es ist, über einen längeren Zeitraum - bei uns sind es inzwischen fast 9 Monate - darin zu wohnen, wussten wir auch nicht. Immerhin, wir hatten schon Urlaubserfahrungen mit unserem VW-Bus - dagegen kam uns das neue Gefährt riesig vor! Und so ein komprimiertes Häuschen hat im Grunde auch alles was man braucht. Ein bequemes Bett (schon mal sehr wesentlich und für uns war wichtig, dass es immer für ein Nickerchen bereit steht - ohne was umzubauen), ein Bad mit WC (haben wir beim Bulli vor allem vermisst), eine "Küche" (zwei Flammen reichen sowieso fast immer) und ein "Wohnzimmer". Wie Armin immer sagt: wie eine normale Wohnung - nur die Luft ist raus. Eben einfach reduziert auf das Wesentliche. Es gibt natürlich unzählige Modelle mit unterschiedlichen Einrichtungen und Einteilungen - für unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche. Wir haben inzwischen wirklich schon sehr viele Modelle gesehen und sind immer noch überzeugt, das für uns perfekte ausgesucht zu haben!

Bleibt noch ein anderer Aspekt der Frage – nämlich das “zu zweit”, und das “24 Stunden am Tag”! Das können sich leider auch viele Paare nicht vorstellen... wir finden es einfach schön, und es gibt selbst in unserer kleinen Hütte “Rückzugsgebiete”. Da wär natürlich das Bad (mit Sitzplatz ;-) und Tür zu), oder die Veranda (im Fahrerhaus mal zwischendurch Sterne gucken – auch mit Tür), oder man verkrümelt sich ins Alkoven-Bett und zieht den Vorhang zu (nicht schalldicht...). Und sollte mal mehr Abstand nötig sein kann man ja jederzeit in den Garten gehen...

Für uns ist es inzwischen ganz selbstverständlich geworden, in unserer Villa zu wohnen. Wir freuen uns jeden Tag darüber und fühlen uns richtig wohl dabei. Und das Beste daran ist ja, dass man den Ausblick aus dem Wohnzimmer verändern kann so oft man Lust dazu hat...

 

 

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Kann schon mal vorkommen ...

... wenn man so in den Tag hinein lebt - und sich in dem Fall eben einfach nicht gewissenhaft auf die Reise vorbereitet hat...

Das Gas ist aus! Und in ganz Irland gibt´s anscheinend keine Flasche mit passendem (englischen) Anschluss. Das Thema hatten wir auch schon in England. Da hat Armin schlussendlich improvisiert und das mit dem englischen Anschluss hinbekommen. Außerdem hat er sich daraufhin schon mal informiert - und herausgefunden, dass es in Irland auch die Calor-Flaschen gibt. Wer kommt schon auf die Idee, dass ein und dieselbe Firma Gasflaschen mit x-verschiedenen Anschluss-Systemen herstellt, für jedes Land ein eigenes?! Nach zehn Mal fragen und weiterschicken (einer hatte sie sogar - aber nur im Sommer!) sind wir an "West Cork-Gas" verwiesen worden, angeblich das Gas-Depot für die Gegend. Haben wir uns aber anders vorgestellt (Foto!). Der hatte auch zufälligerweise leider keine passende in seinem Schuppen ;-)

Also - Thema erledigt, in Irland wird nicht mehr selber gekocht. Damit können wir leben. Die Kaffeemaschine läuft ja eh mit Strom...

Leider - was eigentlich das Blödere ist wie ich finde - auch nicht mehr geheizt! Wenn´s abends also zu kühl wird in der Villa am Besten gleich ins Pub - zum Essen, Wärmen und mehr...

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Muss ja nicht jeder Beach sein...

... manche Zufahrten sind eben nicht für unsereins gemacht. Aber nicht immer weiß man vorher, wie es nachher aussieht. Und wenn dann auch noch ein so vielversprechender Name lockt. In dem Fall: Kurz vor dem Ziel doch erst mal um die Ecke schauen... Äähm... Da geht´s direkt ins Wasser! Rückwärts retour oder umdrehen? Letzteres, man kann´s zumindest mal probieren. Wir haben ja Zeit ;-)  Nur gut dass inzwischen keine Düne "kollabiert" ist...

Von der anderen (Strand-) Seite betrachtet sieht es so aus als hätte die Flut das letzte Stück der Straße abgeknabbert. 

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Armin überlegt...

... ob das Plätzchen hier nicht ideal wäre für ein Bad (das Wasser hat Gebirgsbach-Temperatur!!)

... ob sich da zwischen den Stein-Schichten vielleicht etwas Interessantes verbirgt?


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Wenn es möglich ist...

...nehmen wir lieber die kleinere Straße und ein paar Meilen mehr gern in Kauf! Wir sind in Wester Ross an der Westküste und bei Torridon entscheiden wir uns für die "Scenic"-Route an der Küste der "Halbinsel". Ein Sträßchen ganz nach Armins Geschmack! Natürlich "single track" mit Ausweichbuchten, rauf, runter, reichlich Kurven und tolle Ausblicke! Bis Applecross alles ganz easy. Aber dann geht´s über die Berge, in die Wolken - Nebel, Sturm und Regen - nichts mehr mit Ausblick, dafür ganz ordentlich Gegenverkehr! Einzelne Autos sind ja kein Problem, da hüpft einer in den "Passing Place" und gut (wobei die hier auch nicht grade für "Größere" wie uns geeignet sind). Wenn aber gleich mehrere Autos daherkommen wird´s einigermaßen schwierig! Habe ich schon erwähnt, dass wir bisher noch keinen Engländer bzw. Schotten rückwärts fahrend gesehen haben? Wobei - man muss dazu sagen: Man weiß ja nie wer gerade in einem englischen Auto sitzt. Immerhin kommen die meisten Touristen per Flieger an und mieten sich ihr Gefährt hier. Wer fährt in dem Fall also rückwärts - auf einer Straße wo wir grade so drauf passen? Genau! Und ihm ist auch nicht mehr ganz wohl dabei, vor allem als wir sehen, dass die rückwärts anvisierte Ausweichstelle inzwischen schon von einem Lieferwagen besetzt ist....

Na irgendwie haben wir uns da wieder rausgewurschtelt und waren froh, ein Stück weiter einen richtigen Parkplatz vorzufinden. Erst mal durchschnaufen, und vielleicht ein Mittagsschläfchen bei "Windschaukeln" und "Regengeprassel"? 

Zwei Stunden später war unsere Villa wieder sauber gewaschen, der Nebel weggeblasen und bestes Bergwetter! Wir sind also schon auf dem höchsten Punkt gelandet, dem "Viewpoint". Der Weg vom Berg runter zum Loch Carron war auch cool, mit gewaltiger Kulisse und fast ohne Gegenverkehr...


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Rad, Riesling und SOG

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Wie ist das eigentlich?

Ist es bei Womos auch üblich, dass man sich zuwinkt wenn man sich auf der Straße begegnet? Bei Bullis ist das ganz selbstverständlich -

eine Gruppe eben, die sich durch das Fahren des gleichen Autotyps komischerweise irgendwie verbunden fühlt. Und so viele gibt´s von der Sorte ja nicht mehr. Das gleiche Ritual gibt´s ja auch z.B. bei Motorradfahrern. Und bei Womos? Hab mal gehört Hymer grüßen nur Hymer (was Besseres halt!). Uns grüßen ziemlich viele - unabhängig davon, aus welchem Rennstall sie kommen. Muster können wir keines erkennen. Man muss also immer sehr aufmerksam bleiben um nicht mal ein fröhliches Winken zu übersehen und damit total unfreundlich rüberzukommen. Wir könnten ja einfach alle grüßen die uns begegnen, es sind aber ganz schön viele unterwegs. Wär ja fast so wie wenn sich alle Autofahrer grüßen würden - wobei - wär ja eigentlich ganz nett, aber eben auch etwas anstrengend ...

 

Was uns betrifft haben wir eine eigene Theorie: Vielleicht liegt´s an unserer recht auffälligen Frontaufschrift "From beautiful Austria"!

Da hätten wir vielleicht ein erkennbares Muster: Österreichfreunde oder eben nicht!


Ich sag ja: Wir brauchen dringend einen neuen Anstrich für unser Häuschen! Ideen dazu dürfen gerne als Kommentare kundgetan werden :)!

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Gewichtige Entscheidungen

Mit dem Thema Gewicht beschäftigen wir uns nun schon seit längerem. Im Grunde war schon bei der Suche nach einem für uns geeigneten Wohnmobil die Gewichtsfrage mit ein Entscheidungskriterium, immerhin habe ich ja nicht wie Armin einen deutschen Führerschein, mit dem ich sogar 7,5-Tonner fahren dürfte. Die magische Grenze ist also 3.500 kg Gesamtgewicht. Das heißt Eigengewicht (in unserem Fall 1.920) + voller Dieseltank + voller Wassertank (80 l) + Inventar + Kleidung + Geschirr + dies und das ... nicht zu vergessen natürlich + Armin und Sabine :) . Erst mal ladet man ein was ein Plätzchen findet und wovon man denkt man könnte es brauchen (richtig schwere Sachen werden vorher schon aussortiert). Dann ab auf die Waage - sieht ganz gut aus ... wenn man außer Acht lässt, dass noch einiges an Zusatzausstattung geplant ist... 

Werkzeug ist bekanntermaßen richtig schwer - und davon haben wir reichlich eingeladen (ist Armin noch gewöhnt von den Fahrten mit unserem alten Bus) - davon lassen wir den Großteil in Molini. Beim Aufziehen der Sommerreifen sticht der Ersatzreifen ins Auge - der scheint seit 1996 da zu liegen! Weg damit (sicher 20 kg)! Dann werden die neuen E-Bikes eingeladen (+46 kg). Armin hält eine Gewichtsumverteilung für sinnvoll, also Schweres aus der Garage nach vorn (z.B. restliches Werkzeug unter den Beifahrersitz).


Wenn jetzt noch was dazukommt muss was anderes raus! Und es kommt noch was dazu - spätestens bei den Boerner-Brüdern: 

Die Internet-Sat-Schüssel (20 kg), zwei Solarpanele (15 kg) mit einer stärkeren Batterie (riesige Litium-Eisen-Phosphor-Batterie mit mehr Leistung und gleichem Gewicht wie die kleine alte - dafür 5 mal so teuer) und ein Wechselrichter (8 kg) für 220 V-Strom (hätte gern eine Kaffeemaschine - eine leichte natürlich!).

Das Ganze verursacht bei Armin erheblich Kopfzerbrechen. Die Schüssel passt nur ganz hinten drauf, also Batterie und Wechselrichter nach vorn - aber wohin? Würde in den (einzigen und sehr praktischen) Küchenunterschrank passen! Na dann ...

Bei der Gelegenheit verabschiede ich mich auch gleich von unserem Geschirr. Habe mich bisher geweigert, von Plastikgeschirr zu essen. Das Campergeschirr aus Melamin ist aber ganz O.K. (mit den Glasschüsseln 10 kg weg!).

Das reicht nicht! Armin ist im "Rausschmeiß-Modus" und wiegt ein Teil nach dem anderen ab.

Als erstes trennen wir uns von den Sortierboxen, die bis jetzt eh nur ständig im Weg rum waren. Die haben uns die Boerners gleich abgenommen (11 kg). Dann fliegen Klamotten raus, Schuhe, Foto-Stativ, Büro-Utensilien, Papierkram usw. - kaum zu glauben, läppert sich schon was zusammen (auch Kleinvieh macht Mist!). Mit den alten Stereo-Boxen, die Armin im "Wohnzimmer" ausbaut kommen wir auf gut 30 kg minus!

Armin ist zufrieden ... und im Mobil totales Chaos. Wohin jetzt mit dem Zeug? Gibt´s hier kein ISSBA? So was ähnliches finden wir später in Calw, die nehmen die Sachen gern.

Letzter Stand Waage in Kirchheim b. Stuttgart: 3.520 kg - passt doch! Vorräte aufessen und keine Großeinkäufe mehr...

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Eine Woche in Metzingen ...

... das war so nicht geplant, aber wir wollten ja auch keine Pläne mehr machen!

Nach dem Zwangsbesuch bei Mercedes in Metzingen hat´s am nächsten Tag morgens wieder nicht geklappt mit dem Starten. Also wieder anrufen (waren ja noch ganz in der Nähe), kommen mit dem Abschleppwagen, der nette Herr versucht selber noch mal zu starten und ... eh klar, springt problemlos an!! Diesmal also hinter dem Abschleppwagen her in die Werkstatt. Nochmal auslesen, vielleicht hat es diesmal was mit der Wegfahrsperre zu tun (Zweitschlüssel wegräumen!)? Armin: "Lieber bin i der Depp als dass der Motor hin isch!"

Schnell hin zu Boerner, haben den Termin eh schon dreimal verschoben! Montieren Schüssel und Solarpanele, der Rest wird am Montag fertig installiert. Wir machen uns ein gemütliches Wochenende am Campingplatz in Bad Urach (nettes Städtchen übrigens und einiges rundherum wie z.B. ein sehr schöner Wasserfall und interessante Höhlen).

Montag Morgen - bereit zur Abfahrt zurück nach Metzingen - wieder nix! Diesmal probieren wir mal die Uracher Mercedeswerkstatt aus (schleppen uns mit der Stange ab - ist grade mal 200 Meter entfernt). Hier geht´s etwas bodenständiger zu, stehen mit dem Mechaniker in der Werkstatt, quatschen, erklären, lassen uns erklären, Fehler wird ausgelesen - dasselbe in grün! Gibt´s doch nicht - eben ausgetauscht! Der Experte ist auch ratlos. Lassen ihn erst mal wurschtln und gehen was essen...

Nach der Mittagspause läuft er wieder - bis der Mechaniker an einem Kabel rüttelt (das eben neu eingebaute übrigens). Das hat er dann einfach neu (besser) isoliert und gemeint: "Tippe auf einen Massefehler, aber genau kann ich´s auch nicht sagen..."

Da sitzt wohl ein kleiner Kobold im Getriebe, der auf sich aufmerksam machen will. Gut, wir haben dich gesehen ... und damit du nicht aus Langeweile an Kabeln rütteln musst, bekommst du jetzt den Auftrag immer schön aufzupassen, dass alles rund läuft! Danke im Voraus!

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Die erste Bike-Tour...

... ist eher kurz ausgefallen, nachdem die Finger vor Kälte langsam das Gefühl verloren haben. Nach den heißen Tagen hat uns ein Kälteeinbruch wieder daran erinnert, dass wir eben nicht mehr im Süden sind. Der Radweg rund um Sigmaringen entlang der Donau ist aber wunderschön und sehr idyllisch. Und unsere Pferdchen ... ihr wisst schon: einfach genial :) 

Schön ist auch, dass sich der Bewegungsradius schlagartig vervielfacht hat. Da fährt man halt mal auf einen Café ins nächste Dorf oder Armin morgens vom Wanderparkplatz zum Bäcker (man kann sich´s ja mal wünschen...). 

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Platz schaffen!

Das Wochenende haben wir sehr angenehm auf einem netten Campingplatz am Alpsee verbracht. Ein bissl umräumen war auch nötig, die Garage muss für die Bikes frei sein! Montags nichts wie hin und die neuen Bikes abholen! Vorher aber noch 1 Stunde ausführliche Erklärungen und "Einschulung" vom Meister persönlich. Und sehr laienhafte Fragen unsererseits (Wie schmiert man eigentlich eine Kette?). Also einladen! Ups, passt nicht! Garage zu klein - oder Bikes zu groß? Äh... Armin pack die Säge aus! Nein, wir haben nicht die Garage aufgesägt :) - nur die Sperrholzfächer in der Garage ausgeschnitten (schade eigentlich, die waren sehr praktisch)! Übrigens gut dass direkt hinter dem Radcenter ein großer Abstellplatz ist, auf dem man ungestört werkeln kann. Ok! Passt, wackelt nicht und hat keine Luft mehr übrig für andere "Gepäckstücke" in der Garage. Aber Hauptsache unsere Pferdchen sind im Stall!!! 

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Jetzt noch mobiler!

Eigentlich sind wir am Oberjoch und damit in Sonthofen gelandet, weil wir dem G 7- und Bilderberg-Sicherheitsgetue ausweichen wollten. Wie sich aber herausstellte, hat Armins Nase wieder mal etwas gewittert :) 

In Sonthofen sind wir nämlich prompt in ein Radcenter gestolpert. Nicht riesig aber sympathisch, auch der junge Mann der uns beraten hat - der Mechaniker - kein Verkäufer. Umso besser! Etwas vorinformiert waren wir schon, allerdings ist die Auswahl an E-Bikes so unüberschaubar groß, dass wir uns dann doch lieber auf ein professionelles Urteil verlassen. Würden wir alle selbst testen, hätten wir wohl im Herbst noch keines! Unser Mechaniker hat also das passende Bike für unsere Bedürfnisse ausgesucht - und nach einer Testfahrt war´s im Grunde klar: Es passt perfekt!!

Wobei - kennt ihr die Stimme im Kopf, die sagt: Du kannst doch nicht das "Erstbeste" nehmen! Ok, dann testen wir halt noch eines .... nur um festzustellen, dass das erste eben doch oft das Beste ist!! :) Gekauft! Schnelle Entscheidungen fallen uns immer leichter. Jetzt brauchen wir erst mal einen Schnaps! :)  Nein lieber einen Aperol in der gemütlichen Fußgängerzone. Radfahren geht heute eh nicht mehr, können die Bikes erst am Montag abholen...

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Die Eroberung

 Dass die Parkplatzfrage in unserer Situation zu einem zentralen Thema geworden ist habe ich ja bereits erwähnt. Auf vielen darf man mit dem Großen gar nicht stehen, auf einigen nur nachts nicht. Auf manchen kommt nach 24 Stunden der Parkwächter oder gar jemand in Uniform. Im Valle Molini rücken die wahren Herrscher an: Ameisen!!

Erst ganz harmlos - ein paar an der Außenseite der Frontscheibe (was kann es da schon Interessantes für Ameisen geben?). Etwas später hat sich eine ins Fahrerhaus verirrt - ja mei, die wird schon wieder rausfinden... Tut sie auch irgendwann, aber nur um Meldung zu machen und Unterstützung anzufordern für die "feindliche Übernahme". Krabbeln erst mal mehr als zwei ist es schon zu spät...

Haben unser Häuschen nur ein paar Stunden sich selbst überlassen, und als wir abends müde auf den Lichtknopf drückten wurde klar: die Eroberung war vollbracht! Krabbelnde Straßen quer durch Küche und Wohnzimmer...

Erst der lächerliche Versuch, möglichst viele rauszupusten, -kehren, -wischen..., lächerlich weil wenig nachhaltig - nach 10 Minuten waren alle wieder da - mit Verstärkungstruppe :). O.k., einmal tief durchatmen ... und das Thema (weil sehr müde) erst mal vertagen. Sollen sie eben bis morgen krabbeln - beißen ja nicht. Habe mir vorgenommen, im Schlaf eine geeignete Strategie zu träumen und mich mit der Situation arrangiert - vorübergehend! Hat sich allerdings schlagartig geändert als ich auf der Leiter stehend die Bettdecke zurückklappte!! Ich könnt es euch denken! Wie naiv anzunehmen, dass die Truppe das Bett links liegen lassen würde (immerhin gibt´s da doch nichts zu holen für eine Ameise - aber gründlich erkunden kann man es ja mal!).

Na ja, was soll ich sagen - ich habe "not amused" den Rückzug angetreten und die Nacht auf der Sitzbank verbracht. Armin hat sich nicht abschrecken lassen und sich zu seinen neuen Freunden gelegt. Na dann: Gute Nacht! :) 

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zum Thema SCHLAFEN

Wir werden oft gefragt wie es sich so schläft in einem Alkoven...  Ist das nicht zu eng? Passt Armin da rein? Und immer die Leiter rauf und runter?

Beim ersten Probeliegen - na ja, geht schon... nach 5 Minuten: "Armin mach das Fenster auf - i erstick!!

Man muss dazu sagen, dass wir partout nicht auf unsere "Deluxe-Matratze" verzichten wollten - sind ja aus dem Alter raus wo man auf Isomatten und Luftmatratzen pennt (war eigentlich nie so ganz mein Ding!). Dieses Ungetüm ist allerdings 23 cm hoch, was für ein Alkoven-Bett nicht grade ideal ist. Die Liegefläche reicht locker: 2 m x 1,30m. Bleibt noch die Frage: Wer schläft hinten (in der Höhle sozusagen)? Wir haben es beide ausprobiert, aber bei unserem Größenverhältnis liegt es wohl auf der Hand wer hinten liegt. Außerdem hatte ich vorn "am Abgrund" das etwas mulmige Gefühl ich könnte im Schlaf mal runterkugeln. - Geht das überhaupt? Passiert so was öfter?

Jedenfalls waren die Positionen somit verteilt - und nach ein paar Gewöhnungsnächten schläft es sich ausgezeichnet!!! (Das Womo sollte natürlich einigermaßen waagrecht stehen.) 

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