Blogeinträge zum Thema Atelier Mobil

Those days...

Es gibt Tage, an denen du spürst, du brauchst Ruhe, dein Körper bewegt sich in Zeitlupe und will einfach nur schlafen. Nebelschwaden in deinem Kopf lassen nur mit Mühe einen klaren Gedanken zu. Ok. Eigentlich hätten wir uns einiges vorgenommen für diesen Tag. Da wär noch ein Blog zu schreiben, ein paar Yogi-Anhänger zu drehen... tja, da könnte man jetzt "durchbeißen", trotzdem das geplante Programm abspulen, mit extremem Kraftaufwand und am Ende einem wenig befriedigenden Ergebnis.

Das müssen wir aber nicht! Wir haben uns die Freiheit genommen, solchen Signalen unseres Körpers Beachtung zu schenken. Dem, was da im Hintergrund abläuft, sei es ein Thema auf Seelenebene, das grade bearbeitet wird oder etwas physisches, das in dem Moment versucht, alle Abwehrkräfte zu bündeln, den Raum zu geben, der nötig ist. Es ist nie einfach, im Spannungsfeld von Altbewährtem und neuer Erkenntnis die Balance zu halten. Wie viel des Alten ist noch nützlich, was überholt, was vom Neuen kann schon umgesetzt werden, wozu ist man noch nicht bereit.

Eines wissen wir inzwischen aus mehrfacher Erfahrung: innezuhalten, stehen zu bleiben, wenn das eigene System es verlangt, ganz gleich aus welchem Grund,  ist kein "spiri-eso-schön-wenn-man-Zeit-dafür-hat-blabla"!

Am Ende hat es sich immer gelohnt!

Mini-Markt in Santa Rita

Der Mercadinho do Primavera, der am schon für Anfang April in Casela Velha geplant war, wurde ja wetterbedingt um einen Monat verschoben, also auf kommenden Sonntag. Nachdem wir uns dafür angemeldet hatten, wurden wir von den Veranstaltern dann auch zu diesem kleinen Markt in Santa Rita eingeladen, der die Veranstaltung der Maios en aldeja  (mehr dazu im nächsten Blog) mit ein paar Ständen abrunden soll.

 

Ein beschauliches Dörfchen, ein paar Leute kennen wir schon vom Makramé-Workshop im April. Einige der  Dorfbewohner scheinen sich auch an uns zu erinnern, vielleicht auch an unser doch sehr unauffälliges Womo, das da schon wieder an der kleinen Straße parkt?

Unauffällig ist ja sowieso immer schwierig in kleinen Dörfchen ;-)..., hier jedenfalls fühlen wir uns auf Anhieb wohl und willkommen, wie übrigens sowieso fast überall in Portugal.

Zum Marktwetter: HEISS!! Die meisten verbringen so einen perfekten Frühsommertag lieber am Strand... ;-)

 

 

Minen-Fotoshooting

Marktleben

Heute ist es soweit.

 

8:30 Uhr

 

Wir packen unsere Sachen und

gehen los Richtung Hauptplatz von

Vila Real de Santo Antonio,

wo wir um 9 Uhr mit der Frau

von der Associacao Cultural

verabredet sind.

Sie möchte sich unsere Sachen

anschauen und dann entscheiden, 

ob sie zum Markt passen. 

 

Natürlich gefallen ihr unsere Sachen ;-).

Wir bekommen einen Tisch mit einem

"Schirmchen" und fangen an, den Stand

zu bestücken. 

 

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Makramé

von Armin

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Sonne, Strand und Sommerfeeling...

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Die richtige Kulisse...

Neue Sonnen sind aufgegangen... und suchen ein Plätzchen, wo sie im richtigen Licht strahlen können.

 

Nicht ganz so einfach... für uns zumindest. Im Freiluftstudio gefällt´s uns eindeutig am besten. Allerdings... na ja, das Übliche: Hintergrund, Wind, Sonnenstand... 

Komischerweise macht grade die Sonne (wie unpassend für dieses Fotomotiv!) Kopfzerbrechen. Die wird vom Glanz so stark reflektiert, dass die Schmuckstücke fast nicht scharf zu stellen sind. Tja, wir brauchen wohl noch ein Weilchen bis wir unsere Kamera im Griff haben. 

Immer am Lernen also... übrigens auch, was das ganze Socia-Media-Thema betrifft. So schwer kann das doch nicht sein, könnte man denken. Aber auch in diesem Bereich geht uns fast täglich ein neues Lichtchen auf. Aktuell sind wir dabei, uns nach einer App umzusehen, die uns beim Organisieren hilft. Kann ja nicht angehen, dass wir so viel Zeit vor Computer und Handy sitzen!

Immerhin verbringen wir unsere Zeit lieber damit, neue schöne Dinge zu kreieren...

 

... und natürlich zwischendurch auch mal den Strand vor unserer Haustür zu genießen!!!  - dazu mehr im nächsten Beitrag :-)

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Branding DIY

Das Thema Logo hat uns bekanntlich ja schon beim Entwickeln einige Überlegungen (und Nerven) gekostet. Nun soll es endlich auch auf unsere Villa! Aber wie? Von Experten drucken lassen (Folie)? Oder versuchen wir´s wie üblich selber? Klar, letzteres. Aber wie könnte das gehen? Schablone? Oder Aufmalen? Und mit welcher Farbe, d.h. Lack pinseln oder Spraydose oder.... so viele Fragen... da kann es schon mal länger dauern...

 

Nachdem beim Abziehen unseres alten Folien-Logos klar war, dass die Heckklappe vorher einen neuen Anstrich benötigt, haben wir gleich ein bissl rumprobiert, Farben getestet, Schrift, Anordnung... und wieder weggeschliffen. ;-)

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Dancing in the wind...

2moveon.eu
2moveon.eu

Wie könnten wir denn jetzt am besten die neuen Mobiles auf ein Bild bekommen? Also die zu Fotografieren ist echt eine Herausforderung.

 

Erst mal muss man den richtigen Platz finden. Das könnte sich hier ausgehen! Praktisch, da drüben liegen Schirmständer herum. Eine Stange haben wir dabei. Leine spannen (so hoch dass ich natürlich ohne Stockerl nicht mehr ran komme!). Aber nein, auf der anderen Seite - da ist der Hintergrund besser, heißt in diesem Fall da ist quasi keiner, also bis auf den Himmel ;-).

 

Und wo steht die Sonne grade? Aha, hat sich hinter der einzigen Miniwolke am Himmel versteckt! Kommt schon wieder...

 

Nach einer Stunde... - gut, wir wären dann soweit.

 

Bloß haben den Faktor Wind nicht so recht im Griff. War doch ganz ruhig bisher! Nur dass für so leichte Hängerchen schon das leiseste Lüftchen reicht um sie zum Tanzen zu animieren. Und außerdem drehen sich die Muscheln immer sofort nach Lee (logisch, ist ja wie ein kleines Segel) - bloß da ist nicht die Sonnenseite!!! Pustedinger! 

 

Na ja, Windspiele eben, wie der Name schon sagt..., da kann man nichts anderes erwarten...

 

Am Ende, nach drei Stunden mit vielen erzwungenen witterungsbedingten Pausen und vielen Streckübungen, sind dann doch einige brauchbare Bilder entstanden. Zu sehen in unserem Shop..., drüben auf der anderen Seite ;-)        

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Back in Portugal

von Armin

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Treibholzschwemme

Les Cabanes de Fleury ist sozusagen unser Treibholzlager. Diesmal ist es prall gefüllt, zum Glück mit Holz und nicht mit Müll wie bei unserem letzten Besuch

(hier nachzulesen). 

Sabine freut es, sie ist in ihrem Element. Sammeln, sammeln, sammeln.                                                                 

Natürlich wird nicht nur wahllos gehamstert. Hat ja auch einen ganz praktischen Hintergrund. Wir brauchen Material für die neuen Kartenhalter und mehr (2moveon Atelier Mobil). Nur die schönsten Stücke werden aussortiert, nochmal begutachtet, mitgenommen, gereinigt und zur Weiterverarbeitung im Wohnmobil eingelagert.

Wo? Tja, diese Frage stellen wir uns auch immer wieder, aber in einer "Villa"  findet sich immer ein Plätzchen ;-)

 

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Material-Nachschub

von Armin

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Was? Drei Wochen seit dem letzten Blog?!

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Beschäftigt...

... mit der Suche nach Treibholz.

Gar nicht einfach passendes Treib-/Schwemmholz zu finden. Zumindest hier im Allgäu an Flüssen wie Donau, Wörnitz, Wertach - wenig Gefälle, Staustufen, hoher Wasserstand. Am Rhein wär jetzt wohl Interessanteres zu entdecken bei historisch niedrigem Wasserstand, aber wir sind demnächst eh wieder im Tirolischen... am Inn sind wir immer noch fündig geworden! 

 

Wofür eigentlich? Bei besonderen Schwemmholzstücken können wir nie widerstehen, auch wenn noch nicht klar ist was daraus werden soll. In diesem Fall suchen wir aber ganz konkret - viele neue Kartenständerchen brauchen dringend einen festen Stand!

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Pläne und ein "Knack"...

Da sitzen wir nun und wissen noch nicht genau, wohin wir als nächstes steuern. Während der Wartezeit wegen der "Perlenverzögerung" in Imst hat uns eine Nachricht von Armins Verwandschaft aus Deutschland erreicht. Der Süden (wir hatten Sardinien ins Auge gefasst, und später mit der Fähre rüber nach Spanien) muss jetzt noch ein Weilchen auf uns warten. Wir haben erst mal wieder nach Norden abgedreht und machen ein paar Tage Halt in Kaufbeuren.

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Im Naturladen Imst...

Geschafft!!!

Hier seht Ihr den Grund, warum in letzter Zeit so oft unsere Bikes vor dem Laden zu sehen waren! Wir haben unser neues Regal bestückt!

 

Damit haben wir uns also in der letzten Zeit beschäftigt und man kann sich damit sehr lange beschäftigen.

Es ist halt ein Unterschied ob man, wie ursprünglich angedacht, nur ein paar Stücke zum Zeigen in ein Schaufenster stellt oder ein ganzes Regal bestücken darf. An dieser Stelle vielen Dank an Miha und Nina vom Naturladen Imst!

Wie hängen wir die Mobiles auf? Wie verpacken wir die Deko und DIY-Sets? Die Papiersäckchen passen, aber da sieht man ja nicht was drinnen ist!? Also ein kleines Foto aufkleben oder doch besser anhängen? X Varianten sind möglich und gefühlt haben wir sie alle durchgespielt.

Ist eben etwas komplizierter wenn jedes einzelne Produkt anders ist, ein Unikat. Also Fotoanhänger drucken, Beschreibungskärtchen, Info-Kärtchen (die natürlich auf einen selbst gemachten Kartenhalter sollen...).

 

Wir sind jetzt auf jeden Fall zufrieden und hoffen, dass es den Menschen, die im Laden Imst reinschauen, auch so gut gefällt.

 

 

 

 

Schon wieder in Imst...

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Zwischendurch und nebenbei...

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Es herbstelt...

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Atelier-Arbeit

von Armin

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Unendliche Weiten...

von Armin

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Farbenspiele...

Seit nunmehr 14 Jahren verbringen wir die erste Ferienwoche im Sommer in Bregenz, wo wir im Rahmen des Kinder-projektes der Bregenzer Festspiele den Workshop "Bühne und Requisiten" betreuen. Wir sind schon ein paar Tage vorher hier, zum Karton sammeln, Farben mischen, Vorhang und Bühnenbild planen und vorbereiten..., in diesen Jahr spielt die Geschichte in einem Garten.

 

Die 200 Kinder (aufgeteilt in 5 Gruppen) gestalten in unserem Workshop das etwa 80 m² große Bühnenbild und den riesigen Vorhang, bauen mit uns Requisiten für das Stück und dürfen dabei mal richtig "groß" malen, klecksen, tropfen und spritzen. Viel Platz, um mit Farben zu experimentieren und sich "künstlerisch auszuleben"!

 

Das macht nicht nur den Kinder Spaß!!! 

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Vier Tage "out of space"!

Angekommen, doch noch nicht ganz da.

Die erste Frage die sich stellt, wenn wir irgendwo angekommen, ist: Wohin?

So auch hier! Großer Platz, viele Möglichkeiten und freie Wahl! Da wir die ungeschriebenen und unsichtbaren Regeln dieses Marktes nicht kennen, stellen wir uns erst einmal an den Rand. Da kommt aber gleich ein Insider und macht uns darauf aufmerksam, dass der von uns auserkorene Platz recht nah an dem Ort ist, an dem später ein großer Stromgenerator steht, der wohl einigen Lärm machen wird. Vielen Dank für den Hinweis. 

Also nehmen wir den ganzen Platz nochmal in Augenschein und prüfen die verschiedenen Möglichkeiten. Am Ende platzieren wir uns entgegen unserer Gewohnheit einfach mitten ins Zentrum.

Später, viel später, zu spät sollten wir am eigenen Ohr erfahren, dass es sich auch lohnt, auf den Musikgeschmack und die Boxengröße der direkten Nachbarn zu achten! Moderne Hippies geben sich nicht mehr nur mit Gitarre und Trommeln zufrieden ;-)!

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Como fazer un capachinho

Weben mit Palmblättern - das ist unser Ergebnis nach drei Stunden Intensivkurs mit Dona Valentina. Sie hat uns die Grundtechnik dieses alten portugiesischen Hand-werks beigebracht, das Weben der "empreita" und wie man daraus verschiedene Alltagsgegenstände wie Körbe, Hüte oder Fächer herstellt. Im Vergleich zu ihren jahrelang eingeübten Handbewegungen sehen unsere noch recht ungeschickt aus... und sehr langsam. Aber wir haben Gefallen an dieser Technik und ihren Möglichkeiten gefunden, und haben uns am nächsten Tag gleich mal einen Palmblatt-Vorrat besorgt. Und außerdem eine Kupfernadel, wie sie auch Dona Valentina benutzt. In der Kupferwerkstatt nebenan fertigt uns der Schmied direkt unsere eigene Nadel (wir dürfen zuschauen)... wir sind jetzt also bestens ausgestattet! Der Kurs in Loulé (Loulé Creativo) ist übrigens sehr zu empfehlen (für alle die sich grade in der Gegend aufhalten). Und es ist nur einer von vielen Workshops, die sie hier anbieten.

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Kreativ-Zeit

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Und ich so?

von Sabine aus Manta Rota

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Bei Freunden in Belgien ...

... kennen gelernt im Winter in Spanien - und gleich lieb gewonnen! An dieser Stelle nochmal liebe Grüße an Anita, Rita, Dirk und Marc! Danke für eure Gastfreundschaft und die netten Plauderstunden! Die Wolle, die Rita für Armin gesammelt hat, stammt von den Alpacas auf der Nachbarweide und liegt jetzt fein säuberlich verpackt im "Notlager" unter unserer Matratze - bei den schon fast winterlichen Temperaturen im Moment eh keine schlechte Idee ;-).

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In Hünxe...

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Projekt JOMICASA

Vorher stand an dieser Stelle im Garten ein Kinder-Hochsitz auf wackeligen Beinen. Der sollte dringend den gewachsenen Kräften des mittlerweile fast sechsjährigen Neffen und seinen Spielkameraden angepasst werden. Also einfach irgendwie verstärken? Oder an der Mauer anhängen zur Sicherung? Tja, aber so ein wackeliges und etwas halbherzig gebautes Teil einfach auszubessern liegt uns irgendwie nicht. Da machen wir lieber gleich ein Neues!!! Immerhin - Baumaterial gibt es genug hier, alte Paletten, Balken, Latten und Brettchen in den verschiedensten Varianten (zum Teil für ein Ende im Kamin vorgesehen), Schrauben, Winkel, Nägel... und so manches besondere Teil mit Erinnerungswert. Sägen, Schrauber, Schleifer und Werkzeug ist auch da, zum Teil unsere Maschinen, die wir hier zwischengelagert haben.  

Wir legen los, und überlegen währenddessen... so ein Hochsitz bräuchte doch eigentlich unbedingt ein Dach... (das Schrägdach lässt noch genug Licht in das Fenster und den Raum dahinter), und Wände wären doch auch praktisch... (was die Rückwand betrifft mussten wir erst Überzeugungsarbeit leisten - bei Omi und der Hecke), mit Fensterchen und Türen (letztere groß genug für Jonas und klein genug um Erwachsene auf Abstand zu halten ;-) ..., nicht nur zum Spielen, sondern ein richtiges kleines 2qm-Häuschen, in das man sich jederzeit verkriechen kann, auch einfach mal zum Reinkuscheln, für ein Nickerchen oder eine Pyjamaparty in den Ferien, zum Lesen oder Lernen, oder einfach ein Plätzchen wo man mal alleine sein kann...

Unserem Ehrgeiz, nur vorhandenes Material zu verwenden, hat das Häuschen sein spezielles Aussehen zu verdanken. Außer ein paar extralangen Schrauben, Schleifpapier und dem Plexiglas für die Fenster haben wir nichts gekauft. Ach ja, und Abtönfarben für die Holzlasur. Jonas hat beim Malen und Schrauben mit eigenen Ideen nach Kräften mitgeholfen und zwischendurch beim Probeliegen schon mal den Erholungswert seines eigenen Häuschens getestet. 

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